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Hilfe bei Asthma

Mittlerweile steht zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung. Es gibt Medikamente, die z.B. oral oder inhalativ eingenommen werden. Durch die Anwendungsmethode der Inhalation gelangen die Wirkstoffe schnell und direkt in die Atemwege.

Inhalationssysteme

Asthma-Patienten wird heute eine Vielfalt von Inhalationssystemen angeboten. Entscheidend ist, dass der Asthmatiker lernt „sein“ Inhalationssystem „wie im Schlaf“ zu beherrschen, damit die verordneten Medikamente auch zuverlässig an ihrem Wirkort gelangen.
Beim Inhalieren von Medikamenten wird weniger Wirkstoff gegenüber der Tabletteneinnahme benötigt. Dadurch, dass der Wirkstoff direkt zum Wirkort in die Lunge gelangt, kann die Wirkung rascher einsetzen. In der Regel weisen inhalativ eingenommene Medikamente eine bessere Verträglichkeit und weniger Nebenwirkungen auf.

Um diese Vorteile nutzen zu können, müssen Sie die Technik
des Inhalierens sehr gut beherrschen.

Unabhängig vom System gibt es einige Grundprinzipien der Inhalation:

  1. Inhalation vorbereiten
  2. Langsam und entspannt ausatmen
  3. Inhalation auslösen und einatmen:
    • Inhalation je nach Gerät lösen
    • Je nach Gerät schnell oder langsam, immer jedoch tief durch den Mund einatmen
  4. Atem anhalten für etwa 5-10 Sekunden, damit das Medikament auch in den Bronchien Zeit zum Absetzen hat.
  5. Ausatmen: Langsam ausatmen, bevorzugt über die Nase oder mit der Lippenbremse
  6. Nächste Inhalation: Weitere Inhalationen frühestens nach jeweils einer Minute durchführen

In der Praxis stehen unterschiedliche Systeme zur Inhalation zur Verfügung, z.B.:

  • Pulverinhalatoren
  • Dosier-Aerosol

Die Handhabung von Pulverinhalatoren gegenüber Dosier-Aerosolen ist für den Patienten in der Regel einfacher, da hierbei die bei Dosier-Aerosolen notwendige Koordination von Auslösen und Einatmen entfällt.

Trockenpulver-Inhalator für die meisten Patienten geeignet

für die meisten Asthmatiker ist ein Trockenpulver-Inhalator gut geeignet.

Dieser sollte:

  • einfach zu bedienen sein
  • konstant die verordnete Dosis freisetzen
  • Rückmeldung geben, dass die Inhalation richtig war (z.B. durch ein Zählwerk)
  • gegen Feuchtigkeit unempfindlich sein (verhindern, dass das Pulver im Inhalator durch versehentliches Hineinblasen verklumpt)
  • eine gute Hygiene bieten

Moderne Trockenpulverinhalatoren können auch schon nach kurzer Zeit von Kindern im Alter von vier Jahren sicher bedient werden. Einige Inhalatoren lösen schon bei so niedrigem Atemfluss aus, dass auch Asthmatiker mit schlechter Lungenfunktion mit ihnen zurechtkommen. Gelingt dies nicht, kann auf ein Spray mit vorgeschalteter Inhalationskammer ("Spacer") oder einen Vernebler ausgewichen werden. Solche Systeme werden auch für Kleinkinder empfohlen.

Kombinationstherapie nicht nur im Trockenpulver-Inhalator,
auch als Dosier-Aerosol erhältlich

Asthmatikern, die heute ein Dosier-Aerosol (Spray) verwenden, und die aus Unsicherheit nicht auf einen Trockenpulver-Inhalator umsteigen möchten, kann heute ein gutes (FCKW-freies) System angeboten werden.   

Weitere Patientenseiten:
www.agnus-sanol.de  |  www.akne-aktuell.de  |  www.allergie-aktuell.de  |  www.asthma-aktuell.de  |  www.beinoedeme.de  |  www.www.copd-gut-behandeln.de  |  
www.eisenmangel-aktuell.de  |  www.epilepsie-gut-behandeln.de  |  www.femi-sanol.de  |  www.hochdruck-aktuell.de  |  www.khk-aktuell.de  |  
www.magnesiummangel-aktuell.de  |  www.migraene-aktuell.de  |  www.narkolepsie-erkennen.de  |  www.parkinson-aktuell.de  |  www.perenterol.de  |  
www.reisen-ohne-durchfall.de  |  www.rephresh-sanol.de  |  www.replens-sanol.de  |  www.rls-gut-behandeln.de  |  
www.rheuma-gut-behandeln.de  |  www.sanol.de   |  www.ucb.de  |  www.verschlusskrankheit-aktuell.de  |  
 

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