Hausstaubmilben sind winzige Spinnentiere (0,1 - 0,5 mm lang), die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Sie bevorzugen eine Temperatur zwischen 20 - 30°C und eine relative Feuchtigkeit von 65 - 80 %, deshalb sollte auf eine ausreichende Raumbelüftung geachtet werden.
Ab dem Frühsommer legen die weiblichen Tiere ca. 40 Eier und produzieren so alle drei Wochen eine neue Generation. Der höchste Stand der Milbenproduktion wird im Hochsommer und in den ersten Herbstmonaten erreicht.
Milben ernähren sich größtenteils von den menschlichen Hautschuppen. Das bedeutet, ein Mensch kann ca. 100.000 Milben pro Tag versorgen.
Milbenkot kann bei Allergikern eine allergische Reaktion auslösen. Eine Milbe
scheidet täglich ungefähr zwanzig Kotkügelchen aus. Diese haben einen
Durchmesser von 10 - 40 Mikrometer (Millionstel Meter), schweben in der Luft
und können eingeatmet werden, was besonders für Asthmatiker problematisch
werden kann.
Die allergischen Beschwerden erreichen ihren Höhepunkt mit Beginn der
Heizperiode. Zwar finden die Milben dann keine idealen Klimabedingungen mehr
zur Vermehrung vor, es hat sich jedoch eine hohe Kotkonzentration
angesammelt, die durch die Heizungsluft austrocknet und zu Feinstaub zerfällt
und somit noch leichter eingeatmet werden kann.