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Allergie und Asthma

Asthma: Eine entzündliche Erkrankung

Besonders aus einer Pollenallergie, also Heuschnupfen, aber auch aus einer Allergie mit einer allergischen Hauterkrankung kann sich im Laufe der Zeit eine Asthmaerkrankung entwickeln. Die allergischen Reaktionen in den oberen Atemwegen (Heuschnupfen) wandern in die unteren Atemwege. Es tritt ein sogenannter Etagenwechsel ein.

Wohnungen sind voller Allergene

Asthma verläuft fast immer in Stufen. Für den Verlauf der Erkrankung ist entscheidend, dass sich die Allergie als Entzündung der Atemwege niederschlägt. Diese Entzündung kann chronisch werden, was bedeutet, dass sie ohne Behandlung zwischen den Anfällen nicht abklingt. Auch in Phasen, in denen sich das Asthma nicht bemerkbar macht, kann es also fortschreiten und sich verschlechtern. Nicht jedes Asthma muss so verlaufen. Wichtig ist, dass man die Krankheit so früh wie möglich behandelt. Dadurch steigen die Chancen für eine gute Asthma-Kontrolle deutlich. Die Asthma-Behandlung soll verhindern, dass die Atemwegsschleimhaut durch die Entzündung dauerhaft geschädigt wird. Weil jeder Anfall die Entzündung weiter verschlechtert, versucht man durch Allergenvermeidung und Medikamente vorzubeugen.

Asthmatiker sollten besonders Allergene, die eingeatmet werden, meiden wie z.B. Pollen von Gräsern, Bäumen, Sträuchern und Kräutern. Informationen, welche Pollen zu welcher Zeit im Umlauf sind, erhalten Sie auf unserer My day-Seite. Wenn Sie eine bekannte Allergie gegen die genannten Pollen haben, sollten Sie sich in dieser Zeit weniger im Freien aufhalten. Lüften Sie dann erst am späten Abend, da die Pollenbelastung abends meist geringer wird, und waschen Sie vor dem Schlafen Ihre Haare, da die Pollen sich dort gerne niederlassen und Ihre Nachtruhe stören könnten.

Ausscheidungen der Haustaubmilben sind ebenfalls Allergieauslöser, diesen kann man jedoch nur schwer aus dem Weg gehen, da sie fast überall vorkommen. Um die Belastung möglichst gering zu halten, sollten Sie für eine kühle und trockene Raumluft sorgen, da diese Hausstaubmilben und Schimmelpilzen entgegen wirkt. Wischen Sie regelmäßig feucht Staub und statten Sie Ihren Staubsauger mit einem Feinstaubfilter aus

Milben lieben es „kuschelig“, deshalb sollten Sie es Ihnen ungemütlich machen:

Asthmatiker mit einer Tierhaarallergie sollten grundsätzlich auf eine Tierhaltung verzichten. Der Körper reagiert nicht auf die Tierhaare selbst allergisch, sondern auf Proteine in Hautschuppen oder andere Stoffe, die an den Haaren haften, wie z.B. Talg, Schweiß, Speichel, Tränenflüssigkeit, Kot oder Urin. Diese Partikel werden mit den Haaren und dem Staub in der Luft verbreitet und können somit eingeatmet werden. Außerdem gelangen sie in die Schleimhäute der Augen und Nase und erzeugen eine allergische Reaktion, wie z.B. allergischen Schnupfen oder eine allergische Bindehautentzündung. Am häufigsten sind Allergien gegen Katzen und Meerschweinchen sowie andere Nagetiere wie Ratten, Mäuse, Kaninchen oder Hamster. Auch Allergien gegen Vögel, Pferde und Kühe sind bekannt. Die wenigsten Allergiefälle treten bei Hundehaltern auf.

 


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