Asthma ist häufig durch Schwankungen der Beschwerden gekennzeichnet. Mit drei einfachen Schritten bekommen Sie Ihr Asthma in den Griff:
Um frühzeitig auf eine Verschlechterung reagieren zu können, müssen Sie diese auch rechtzeitig erkennen. Alle Asthmatiker benötigen daher ein Frühwarngerät, mit dem sie rechtzeitig eine Verschlechterung der Atemwege erkennen können: das Peak-Flow-Meter.
Peak-Flow = engl. Bezeichnung für Spitzenfluss. Gemeint ist damit die maximale
Strömungsgeschwindigkeit (gemessen in Liter pro Minute) zu Beginn der Ausatmung.
Peak-Flow-Werte sind ein zuverlässiges Mittel, um die Verengung bzw. Weite der
Atemwege zu messen, und somit eine wichtige Hilfe zur Kontrolle der subjektiv
empfundenen Symptome.
Peak-Flow-Messungen sollten regelmäßig morgens und abends, wenn möglich auch mittags durchgeführt werden. Bei Infekten und stark schwankenden Peak-Flow-Werten sollte die Anzahl der Messungen erhöht werden. Bei akuter Atemnot muss immer eine Peak-Flow-Messung erfolgen. Suchen Sie in diesem Fällen auch immer Ihren behandelnden Arzt auf. Er wird weitere Maßnahmen vornehmen (z.B. Anpassung Ihrer Medikamente), damit es Ihnen schnell besser geht.
| Reinigung: | Unerlässlich, z.B. einmal pro Woche mit lauwarmem Wasser. |
| Haltbarkeit: | Bei guter Pflege halten die Peak-Flow-Meter 2-3 Jahre. |
| Regelmäßig: | Sie müssen regelmäßig messen: morgens direkt nach dem Aufstehen, mittags und abends, jeweils 3mal hintereinander, der höchste Wert wird notiert |

Die Peak-Flow-Werte sollten Sie täglich in einem Asthmatagebuch protokollieren. So erhalten Sie einen Überblick über den Verlauf der Symptome und werden sicherer im Umgang mit Ihrem Asthma.
Asthma-Tagebücher erhalten Sie von Ihrem Arzt, in Ihrer Apotheke, von der Deutschen Atemwegsliga (zu bestellen unter www.atemwegsliga.de) oder Sie können diese unter dem Menüpunkt „Service“ bei uns bestellen. In Ihrem Asthmatagebuch können Sie neben den gemessenen Peak-Flow-Werten auch täglich Symptome wie Husten, Atemnot und Auswurf sowie die angewendeten Präparate und ihre Dosierung protokollieren. So können Sie eventuelle Verschlechterungen der Krankheit besser erkennen und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.
Anfangs werden Sie das ständige Messen vielleicht lästig empfinden. Aber im Laufe der Zeit erfahren Sie, wie sicher Sie im Umgang mit Ihrer Erkrankung werden.
Die Selbstkontrolle der Erkrankung mit dem Peak-Flow-Meter führen Sie nicht nur für Ihren Arzt durch, sonder vor allem für sich selbst, um Ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen.