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Leben mit Asthma

Entspannung ist wichtig

Die Voraussetzungen, dass Asthma-Patienten ein „normales”, Leben führen können, sind heute sehr gut. Das gilt auch für Kinder. In vielen Fällen lässt sich erreichen, dass sie, wie ihre Altersgenossen auch, unbeschwert spielen und Sport treiben können.

Asthma kann nicht vollständig geheilt werden. Der Verlauf ist aber von Patient zu Patient unterschiedlich. Asthma verläuft fast immer in Stufen. Für den Verlauf der Erkrankung ist entscheidend, dass sich die Allergie als Entzündung der Atemwege niederschlägt. Diese Entzündung ist chronisch, was bedeutet, dass sie ohne Behandlung zwischen den Anfällen nicht abklingt.

Entspannungstechniken und Autogenes Training können den Behandlungserfolg unterstützen. Sie sind immer dann zu empfehlen, wenn sie zur Krankheitsbewältigung beitragen. Viele Patienten haben die Erfahrung gemacht, dass ein aktiver Umgang mit Ihrer Erkrankung besser ist, als der Versuch, das Asthma zu unterdrücken. Im Idealfall kann die Erkrankung vom Patienten als Teil der eigenen Persönlichkeit angenommen und akzeptiert werden.

Gezieltes körperliches Training – es ist hier nicht von Überlastung die Rede – hat bei asthmakranken Kindern und Erwachsenen einen großen Nutzen. Beim Kind ist eine gesunde körperliche Belastung für die normale körperliche und seelische Entwicklung unverzichtbar. Vermeiden Kinder Anstrengung zu sehr, können sie sogar in einen Teufelskreis geraten, in dem ihre Belastbarkeit immer weiter abnimmt. Umgekehrt kann die Anfalls-Schwelle bei Belastungsasthma durch dosierte Belastung nach und nach herauf gesetzt werden.

Kindern und Erwachsenen wird die Teilnahme an einer Lungensportgruppe unter Anleitung erfahrener Übungsleiter sehr empfohlen. Viele Patienten berichten, dass mit zunehmender Belastbarkeit auch das Selbstbewusstsein steigt, so dass alltägliche Herausforderungen wieder besser gemeistert werden. Infos dazu finden Sie unter www.lungensport.org

 


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