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Leben mit Asthma

Asthma und Sport

Körperliche Belastung gehört neben Allergien und Infektionen zu den wichtigsten Auslösern eines Asthmaanfalls. Deshalb neigen Asthmatiker dazu, körperlichen Betätigungen aus dem Wege zu gehen. Aufgrund der auftretenden Atembeschwerden fällt es ihnen schwerer Sport zu betreiben als den Gesunden. Allerdings verringert sich durch die Schonung die Belastbarkeit des Körpers. Er wird nicht mehr genügend trainiert, seine Anfälligkeit steigt, wodurch Atembeschwerden umso früher auftreten, sobald es zu einer Belastung kommt.

Ein guter Trainingszustand wirkt sich positiv auf das Anstrengungsasthma aus. Regelmäßiges Training verbessert bei jedem Menschen die Lungenfunktion, und so steigt auch beim Asthmatiker die Reizschwelle für die Auslösung eines Asthmaanfalls.

Asthmatiker sollten in der beschwerdefreien Zeit Sport treiben. Sport verbessert sowohl die Kondition und als auch die körperliche Belastbarkeit. Zusätzlich verbessert regelmäßiges Training die Lungenfunktion, wodurch die Reizschwelle für die Auslösung eines Asthmaanfalls erhöht wird. Krafttraining als Haltungsprophylaxe kräftigt die Atemmuskulatur, die bei einem Anfall besser genutzt werden kann. Und ein weiteres wichtiges Argument: Sport steigert das Lebens- und Selbstwertgefühl!

Folgende Ausdauersportarten sind geeignet:

Geeignete Sportarten

Was ist vor der Ausübung einer Sportart zu beachten?

Während des Trainings sollten Sie immer ein „Bedarfs-Spray“ in der Tasche haben. Treiben Sie möglichst nicht allein Sport oder nehmen Sie ein Handy mit, um im Falle eines Asthmaanfalls Hilfe anfordern zu können.

Empfehlenswert ist die Teilnahme an einer Lungensportgruppe die von erfahrenen Übungsleitern betreut werden. Weitere hilfreiche Tipps zum Thema „Asthma und Sport“ sowie Infos über Lungensportgruppen in Ihrer Nähe erhalten Sie bei der Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e.V.: www.lungensport.org

 


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