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Was ist Asthma?

Krankheitsbild

Atemnot macht Angst - der Asthmaanfall

Asthma ist eine Antwort des Körpers auf Reize, die für gesunde Menschen harmlos sind. Eingeatmete Gräserpollen, Tierhaare oder -federn und sogar kalte Luft können bewirken, dass die Schleimhaut der Atemwege in Minuten stark anschwillt. Zusätzlich wird Schleim produziert, der die Atmung weiter behindert. Dadurch kann weniger Luft als gewohnt durch die Atemwege in die Lunge strömen und es entsteht eine akute Atemnot. Asthmatiker können dies nicht ausgleichen, indem sie besonders tief Luft holen. Vielleicht haben Sie es selbst schon beobachtet: das keuchende Atemgeräusch während eines Anfalls entsteht vor allem beim Ausatmen. Der Grund ist, dass Muskeln innerhalb der Bronchien verkrampfen. Dies erschwert das Ausatmen. Frische Luft kann nur unter großer Anstrengung in die Lunge gesogen werden. Es ist ganz verständlich, dass viele Asthmatiker eine solche Situation mit dem Gefühl von Erstickungsangst erleben. Husten und Schweißausbrüche sind zusätzliche Begleiter eines Anfalls. Nicht jeder Asthma-Anfall verläuft schwer - in schweren Fällen kann es aber erforderlich sein den Notarzt zu rufen. Wie stark die Symptome sind, hängt von der Krankheitsgeschichte des Einzelnen ab.

Bei Asthma spielt das Immunsystem verrückt

Katzen-Harr Allergie

Beim Asthmatiker können ein winziges Stückchen Haselnuss oder wenige Katzenhaare einen Anfall auslösen. Einen biologischen Sinn, warum die Atemwegsschleimhaut eines Asthmatikers auf manche Umweltreize derart überreagiert, gibt es nicht. Wie bei anderen allergischen Erkrankungen (dem Heuschnupfen etwa), spielt auch beim allergischen Asthma das Immunsystem verrückt und stürzt sich mit aller Wucht auf den Fremdkörper. Allergisches Asthma und Heuschnupfen sind sogar sehr gut vergleichbar, weil der Körper in beiden Fällen versucht, mit einer heftigen Reaktion die Fremdstoffe (Allergene) abzuwehren. Nur, dass sich die Erkrankung beim Heuschnupfen an der Nasenschleimhaut abspielt, während beim Asthma die Schleimhaut der Atemwege betroffen ist. Und noch eine zweite Gemeinsamkeit gibt es: beide Krankheiten gehen mit einer Entzündung einher, die jedoch bei Asthmatikern chronisch ist.

 


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